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INSPIRATION

EINE AUSWAHL ALLER DINGE, DIE UNS INSPIRIEREN

010.

Alternativen zu Kunststoff und die Grenzen der Natur
010.
01. Fabrik zur Herstellung von Kunststoffen

Ein Material, das zu nützlich ist, um es zu ignorieren

Kunststoff hat sich still und leise zu einem der prägendsten Materialien des modernen Lebens entwickelt. Es ist leicht, billig, flexibel und wird in fast allem verwendet – von Flugzeugen und medizinischen Geräten bis hin zu Lebensmittelverpackungen und Kleidung. Einst wurde es als revolutionäre Erfindung gefeiert, die Produkte erschwinglicher und zugänglicher machte. Doch im Laufe der Zeit ist unsere Abhängigkeit davon weit über das Notwendige hinausgewachsen. Von der Verpackung unserer Lebensmittel bis hin zu den Fasern, aus denen unsere Kleidung gewebt ist, hat Kunststoff seinen Weg an Orte gefunden, an denen er nicht immer gebraucht wird.
Ein Material, das zu nützlich ist, um es zu ignorieren
02. Medizinische Geräte

Das Gute und das weniger Gute an Kunststoffen

Auf der positiven Seite haben Kunststoffe enorme Vorteile mit sich gebracht: Langlebigkeit, Erschwinglichkeit und Vielseitigkeit. Sie haben uns dabei geholfen, leichtere Fahrzeuge und sicherere Verpackungen zu bauen, und sind in fast jeder erdenklichen Form erhältlich. Auf der anderen Seite ist es genau die Eigenschaft, die Kunststoff so nützlich macht – seine Langlebigkeit –, die ihn auch zu einem Problem macht. Kunststoffe zersetzen sich nicht auf natürliche Weise (oder tun dies nur extrem langsam) und reichern sich in unserer Umwelt an. So hat beispielsweise die Bekleidungsindustrie allein im Jahr 2019 schätzungsweise 8,3 Millionen Tonnen Plastikmüll verursacht.

Wenn Sie Sportbekleidung tragen, sind Sie von Kunststoffen umgeben, mehr als Ihnen vielleicht bewusst ist. Fasern wie Polyester, Nylon und Elasthan sind allesamt synthetische Polymere, die auf Dehnbarkeit, Langlebigkeit und Feuchtigkeitsregulierung ausgelegt sind. Sie leisten gute Dienste, doch was oft unbemerkt bleibt, sind die chemischen Zusatzstoffe, die verwendet werden, um diese Eigenschaften zu erzielen. Um die Flexibilität, Farbechtheit oder Schweißbeständigkeit zu verbessern, werden diese Materialien mit Substanzen wie Weichmachern, Farbstoffen, Flammschutzmitteln und wasserabweisenden Beschichtungen behandelt. Viele dieser Chemikalien bleiben nicht an Ort und Stelle; sie können während der Produktion, der Nutzung oder der Entsorgung auslaugen.
03. Herausforderungen im Bereich Kunststoff
03. Herausforderungen im Bereich Kunststoff
04. EX.01 Socken aus Naturkautschuk
04. EX.01 Socken aus Naturkautschuk

Warum der Umstieg auf rein natürliche Produkte keine einfache Lösung ist

Man könnte versucht sein zu sagen: „Lasst uns einfach nur natürliche Materialien verwenden und auf Kunststoffe verzichten“, doch die Realität ist differenzierter, insbesondere bei der Herstellung von Sportbekleidung. Naturfasern wie Baumwolle, Wolle, Hanf oder Leinen haben jeweils ihre Vorteile: Sie sind nachwachsend, oft besser biologisch abbaubar und weniger abhängig von fossilen Rohstoffen. Aber sie haben auch ihre Grenzen: Baumwolle ist wasserintensiv, Wolle kann schwer sein und langsam trocknen, Hanf und Leinen fehlt es möglicherweise an der glatten Haptik, der Dehnbarkeit oder der Feuchtigkeitsableitung von Kunststoffen. Bei Funktionsbekleidung braucht man oft die „Kunststoff-Eigenschaften“: bestimmte Dehnbarkeit, Schnelltrocknung, Formbeständigkeit, geringes Gewicht. Die Herausforderung besteht also nicht einfach darin, „Kunststoffe zu verbieten“, sondern neue Technologien zu ermöglichen, um langsam in eine bessere Zukunft zu gelangen,

Fünf coole Alternativen zu herkömmlichen Materialien auf Kunststoffbasis

Neue Materialien verändern die Art und Weise, wie wir Kleidung herstellen. Regeneriertes Nylon wie ECONYL® wird aus alten Fischernetzen und Teppichen gewonnen, fühlt sich aber genauso an wie normales Nylon. TENCEL wird aus Zellstoff hergestellt, fühlt sich weich und kühl an und verbraucht dabei deutlich weniger Wasser und Energie. Naturlatex aus Kautschukbäumen kann elastische Kunststoffe ersetzen, und PLA-Biokunststoffe, die aus Pflanzen wie Mais hergestellt werden, kommen in Kleinteilen und Verpackungen zum Einsatz. Diese neuen Möglichkeiten zeigen, dass strapazierfähige, hochwertige Kleidung nicht auf Erdöl angewiesen sein muss; sie kann aus der Natur selbst stammen. Wir demonstrieren diesen Wandel mit der Entwicklung der weltweit ersten Funktionssocke, die statt Elasthan Naturkautschuk verwendet: EX.01.

Auf dem Weg zu einer bewussten Materialauswahl bei Sportbekleidung

In der Welt der Funktionsbekleidung geht es nicht darum, über Nacht Perfektion zu erreichen. Es geht um bessere Absichten, besseres Design und bessere Beschaffung. Das bedeutet, sich zu fragen: Brauchen wir in diesem Bauteil herkömmlichen Kunststoff? Können wir eine recycelte oder regenerierte Variante verwenden? Können wir natürliche und synthetische Materialien sinnvoll kombinieren, um sowohl Funktionalität als auch Nachhaltigkeit zu erreichen? Es geht darum, Kunststoffe dort einzusetzen, wo sie einen Mehrwert bieten, und nicht nur, weil sie billig sind oder man es so gewohnt ist. Design mit Blick auf Langlebigkeit, Recyclingfähigkeit und das Ende der Lebensdauer des Kleidungsstücks: Das sind die Erfolge. Wenn wir zu dieser Denkweise übergehen, werden wir Sportbekleidung sehen, die nicht nur auf dem Spielfeld oder im Fitnessstudio ihre Leistung bringt, sondern hinter den Kulissen auch den Planeten respektiert. Das ist die Art und Weise, wie wir bei Boldwill Fortschritte erzielen können.
Auf dem Weg zu einer bewussten Materialauswahl bei Sportbekleidung
05. Die Zukunft der Sportbekleidung