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Plastikfreie Sportbekleidung von „
006.
01. Plastikfreie Sportbekleidung

Sportbekleidung ohne Plastik

Bevor Kunststoffe in der Sportbekleidung Einzug hielten, nutzten die Menschen beim Training oder bei Wettkämpfen vor allem Naturfasern wie Baumwolle, Wolle und Leinen. Zwar gab es synthetische Fasern bereits in den 1930er Jahren, doch erst in den 50er und 60er Jahren hielten sie Einzug in den Sportmarkt. Von Windjacken bis hin zu Spandex-Bademode wurden sie überall eingesetzt. Und das nicht ohne Grund. Kunststoffgewebe wie Nylon, Polyester und Spandex trocknen schnell, sind leicht und lassen sich kostengünstig herstellen. Vor allem die Stretchfasern wurden zu einem festen Bestandteil der Sportbekleidung, da sie einen ganz neuen Bereich an Trainingsbekleidung erschlossen, wie beispielsweise Leggings und Radbekleidung.
Sportbekleidung ohne Plastik
02.Sportbekleidung aus Kunststoff

Das Problem mit Sportbekleidung aus Kunststoff

Zwar lagen die Vorteile auf der Hand, doch über die Kehrseite der Medaille war kaum etwas bekannt. Welche Auswirkungen hatte all dieser Kunststoff? Erst Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre begann man, diese Auswirkungen zu untersuchen, angetrieben durch Bedenken hinsichtlich der biologischen Abbaubarkeit von Sportbekleidung aus synthetischen Materialien. Wenn man sie wegwirft, zersetzt sie sich in der Umwelt nicht, sie basiert auf der begrenzten Ressource fossiler Brennstoffe und setzt beim Waschen zudem Mikroplastik frei. Diese Bedenken haben das Interesse vieler Forscher geweckt, sich eingehender mit den Problemen und Lösungen zu befassen.

Angespornt durch Umweltbedenken hinsichtlich fossiler Brennstoffe gibt es einen Trend hin zu recycelten Fasern. Diese liegen jedoch meist in Form von rPet vor, also lediglich recycelten Plastikflaschen. Keine besonders gute Lösung, wenn man bereits über ein funktionierendes Pfandsystem verfügt, wie es in den Niederlanden der Fall ist. Diese Lösung verlagert das Problem lediglich auf eine andere Branche, sodass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bestehen bleibt.
03. Nachhaltige Landwirtschaft
03. Nachhaltige Landwirtschaft
04.Boldwill – aufBoldwill Basis
04.Boldwill – aufBoldwill Basis

Die Zukunft der Sportbekleidung

Ein neuer Trend zeichnet sich ab: plastikfreie Sportbekleidung. Zwar können natürliche Materialien in puncto Gewicht und Trocknungsgeschwindigkeit nicht mit Kunststoffen mithalten, doch bieten sie sowohl für den Sportler als auch für den Planeten Vorteile. Materialien wie Hanf und Lyocell sind von Natur aus geruchsabweisend, was nicht nur bedeutet, dass man weniger riecht, sondern auch, dass man seine Sportbekleidung seltener waschen muss – ein erster Vorteil für die Umwelt. Viele Menschen haben zudem empfindliche Haut oder mögen die statische Aufladung nicht, die bei Sportbekleidung aus Kunststoff auftritt. Unbeschichtete Naturfasern laden sich nicht statisch auf und sind daher angenehmer zu tragen. Im Allgemeinen sind sie zudem biologisch abbaubar und können unter Verwendung regenerativer und nachhaltiger Verfahren hergestellt werden, wie beispielsweise bei Bio-Baumwolle. Um sicherzustellen, dass bei der Herstellung von Naturfasern gute Praktiken angewendet werden, kannst du auf Zertifizierungen wie GOTS und FSC achten.

Was sind die Einschränkungen von Sportbekleidung aus Naturmaterialien?

Wie bereits erwähnt, bietet Kunststoff einige Vorteile, die sich mit Naturfasern nur schwer nachahmen lassen. Unserer Erfahrung nach sind es vor allem das Gewicht und die Dehnbarkeit, die Naturfasern bei Sportbekleidung einschränken. Leggings ohne Elasthan (oder einen ähnlichen Stoff) würden ihre Form überhaupt nicht behalten, was zu einem minderwertigen Produkt führen würde. Das Gleiche gilt für Socken und Thermokleidung.

In letzter Zeit liegt der Fokus auch auf Chemikalien, die zur Leistungssteigerung von Stoffen eingesetzt werden, beispielsweise um diese wasserdichter, atmungsaktiver oder knitterfrei zu machen. Zwar besteht alles aus Chemikalien, doch für diese Verbesserungen werden aggressive Chemikalien wie BPA und PFAS verwendet. Es erscheinen immer mehr Forschungsergebnisse über die Auswirkungen dieser Chemikalien, was eine gute Sache ist. Während diese Chemikalien hauptsächlich für Sportbekleidung aus Kunststoff verwendet werden, gibt es auch Produkte auf Basis natürlicher Fasern, die dennoch mit aggressiven Chemikalien beschichtet sind, was sowohl ihre biologische Abbaubarkeit als auch die Gesamtumweltbelastung beeinträchtigt.

Unser Ansatz

Wie stehen wir nun zu all dem? Wir sind uns zwar bewusst, dass Materialien natürlichen Ursprungs viele Einschränkungen mit sich bringen, halten es aber dennoch für wichtig, Kunststofffasern nur dann zu verwenden, wenn es keine andere Alternative gibt. Wir können zum Beispiel niemanden zwingen, keine Leggings zu tragen, aber wir können zeigen, dass man bei einem normalen Sport-T-Shirt gut ohne Elasthan auskommt. Während sich die Technologien weiterentwickeln und auch der chemischen Seite der Produkte mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, haben wir das Gefühl, dass die Grundlage für eine gesündere Zukunft zum Greifen nah ist.
Unser Ansatz
05. FSC-zertifizierter Wald
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